Als der erste Double Four BG-75 auf den Markt kam, musste ich ihn unbedingt haben. Superklein, supertransportabel - und doch so laut, dass es für kleine Gigs mit einer akustischen Folk-Band reichte. Und soundmässig erstaunlich klar und transparent.
Sieben Jahre war mir der BG-75 ein treuer Begleiter. Dann kam der BG-80 auf den Markt und ich dachte mir: Ich bestelle ihn mal, aber behalten tue ich ihn nur, wenn er deutlich besser ist als mein BG-75. Und jawohl, er ist deutlich besser!
Der BG-80 geht um einiges tiefer als das alte Modell mit den Speakern ohne Alu-Schutzkappe), und er tönt nochmals etwas klarer und weniger verfärbt. Und er hat (wie auch die aktuelleren Modelle des BG-75) kein externes Netzteil mehr. Einziger Nachteil: Der Wirkungsgrad ist durch die neuen verwendeten Lautsprecher schlechter geworden. Was also an Mehrleistung (90 statt 70 Watt) geboten wird, ist auch dringend nötig, um auf gleiche Lautstärke wie das alte Modell zu kommen.
Aber sonst? Der eingebaute Bluetooth-Empfänger ist praktisch und macht das Üben leichter. Und die Möglichkeit, einen externen Akku via USB-Stecker zu verbinden, ist ebenfalls toll. Habe soeben ein Übungswochenende lang mit einem kleinen 20'000 mAh-Akku gespielt und hatte nach sechs oder sieben Stunden noch immer 50% Ladung. Der verbaute Verstärker ist also nach wie vor supereffizient, und für die nächsten sieben Jahre bin ich mit dem BG-80 bestimmt so glücklich wie mit dem Vorgängermodell :-)
P.S. Statt auf die teure und noch nicht lieferbare Tasche von Phil Jones zu warten, kann ich den günstigen Soft Bag von Accu-Case AC-115 empfehlen: Da passt der Verstärker wunderbar rein.